Tarifvertrag fachverband sanitär-heizung-klima hessen

Dieses Abkommen tritt mit seiner Unterzeichnung durch die Vertragsparteien in Kraft und gilt für ein Jahr. Sofern keine der Vertragsparteien ihre Absicht, das Abkommen einen Monat vor Ablauf des Abkommens zu kündigen, schriftlich mitnimmt, verlängert es sich für jedes folgejahr zu denselben Bedingungen. Die Vertragsparteien dieses Abkommens erkennen den Grundsatz an, dass Fragen der Arbeitsbeziehungen am besten so nah wie möglich am Arbeitsplatz, d. h. in einem Land, in dem die ausländische Organisation der LUKOIL-Gruppe tätig ist, angegangen werden. Die Arbeitgeber sind verpflichtet, die verpflichtungen gemäß dieser Vereinbarung in Bezug auf die Arbeitnehmer ihrer Organisationen und ihre Vertreter – Gewerkschaftsorganisationen – zu erfüllen. Die Mitarbeiter ausländischer Unternehmen der LUKOIL-Gruppe sind verpflichtet, die in ihrem Namen eingegangenen Verpflichtungen von den Gewerkschaftsorganisationen zu erfüllen, die ein Mitteilungsschreiben über den Beitritt mit dem Arbeitgeber unterzeichnet haben. Das ausländische Abkommen, in dem die allgemeinen Grundsätze der Regelung der Sozial-Arbeitnehmer-Beziehungen festgelegt werden, beseitigt jedoch nicht die lokale Praxis der Arbeitsbeziehungen und des sozialen Dialogs, sondern ergänzt sie. Die Tarifverhandlungen in Slowenien sind sehr strukturiert.

In der Privatwirtschaft gibt es Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern auf Industrie- und Unternehmensebene. Die nationalen Verhandlungen für den privaten Sektor insgesamt wurden jedoch Ende 2005 eingestellt, nachdem die Arbeitgeber beschlossen haben, sich aus dem Privatsektor zurückzuziehen. Die Vereinbarung, die zuvor den gesamten privaten Sektor, bekannt als SKPzGD (Allgemeiner Tarifvertrag für den nichtkommerziellen Sektor), betraf, wurde 2005 gekündigt. Die Sozialpartner waren unzufrieden mit dem Stand des bestehenden sozialen Dialogs im Laufe des Jahres, insbesondere mit der Art und Weise, wie die oppositionsnahe Partei Levica (Linke) Gesetzesänderungen über die Diskussion im Wirtschafts- und Sozialrat (ESS) Sloweniens hinaus eingereicht hat. Ende September kündigten Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften einen Rückzug aus den Sitzungen des ESS an, und es wurde berichtet, dass der soziale Dialog den tiefsten Punkt in der Geschichte Sloweniens erreicht habe. Ministerpräsident Marjan Earec traf sich kurz nach der Aussetzung des sozialen Dialogs mit den repräsentativen Arbeitgebern und Gewerkschaften und versprach, neue Regeln und Verfahren für das ESS festzulegen, die den Sozialpartnern mehr Macht bei der Bewältigung wichtiger Gesetzesänderungen geben und verhindern würden, dass die Rechtsvorschriften das ESS umgehen. Die Vertretung der Gewerkschaften wird durch die Verfassung der Republik Slowenien garantiert, die in Artikel 76 vorsieht, dass die Organisation und Die Arbeit der Gewerkschaften sowie die Gewerkschaftszugehörigkeit kostenlos sind.